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Wir sind das professionelle Zentrum für Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Yoga, Entspannung, Wellness und Massage mit vielen Standorten in Deutschland.

Unsere Ausbildungen sind sowohl für Berufsanfänger, Umschüler als auch zur Weiterbildung für Berufe aus dem Gesundheitswesen geeignet.

Aromen erzielen bestimmte Wirkungen im Körper: Einige beleben, andere beruhigen und wieder andere erfrischen. Da bei jeder Massage ohnehin Massageöl eingesetzt wird, liegt die Verwendung duftiger Öle nahe. Sie sollten jedoch stets mit Bedacht ausgewählt werden.

Ätherische Öle / Aromaöle und ihre Wirkung

Als ätherische Öle werden aus Pflanzen gewonnene Öle bezeichnet, die leicht wieder fliegen. Pflanzen produzieren diese Stoffe beispielsweise zur Abwehr von Schädlingen oder zum Anlocken von Insekten zur Bestäubung. Sie können in allen Teilen der Pflanze vorkommen: Den Blüten, Blättern, Samen, Wurzeln oder Rinden. Sie werden entweder per Wasserdampfdestillation gewonnen oder per Extraktion.

Ätherische Öle können in Form von Massageöl direkt auf die Haut aufgetragen werden. Daneben sind sie beliebte Beigaben für Entspannungsbäder, Bestandteil der meisten Parfüms und anderer Duftmittel und werden als Raumduft verwendet. Über den Geruchssinn gelangen die Aromen zum Gehirn, wo sie bestimmte Reaktionen auslösen. Über die Haut und die Schleimhäute wirken sie direkt auf den Körper ein.

Verschiedene Aromaöle für die Massage

Bei Massagen bietet sich eine Mischung aus Basisölen und ätherischen Ölen an. Typische Basisöle mit nur leichtem Eigenduft sind beispielsweise Olivenöl, Sonnenblumenöl, Jojobaöl oder Mandelöl. Letztere beiden eignen sich besonders gut zum Verdünnen ätherischer Öle. Für eine Behandlung reicht es, etwa 5-6 Tropfen ätherisches Öl in 50ml Mandelöl zu geben.

Einige wichtige ätherische Öle und ihre Wirkung im Überblick

  • Lavendel: ausgleichend, besänftigend
  • Lemongrass: erfrischend, anregend
  • Melisse: aufmunternd, belebend
  • Orange: stimmungsaufhellend, optimistisch
  • Pfefferminz: klärend, stärkend
  • Rose: harmonisierend, sinnlich
  • Vanille: erheiternd, entspannend
  • Bergamotte: anregend, stimmungsaufhellend

Der Kauf der richtigen ätherischen Öle

Aromaöle

Für professionelle Massagen sollten nur hochwertige Aromaöle eingesetzt werden. Die Zahl der kleinen handwerklichen Betriebe, die Aromaöle aus biologisch angebauten Pflanzen herstellen, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Einige Tipps zum Kauf:

  • Gute Öle sind zu 100% naturrein, d.h. sie enthalten nur das Öl der Stammpflanze
  • Der Ausdruck „naturidentisch“ verweist dagegen auf künstlich hergestellte (synthetische) Aromen
  • Die Pflanzen sollten aus biologischem Anbau stammen oder sogar wild gesammelt worden sein. Diese Pflanzen liefern die beste Qualität.
  • Beim konventionellen Anbau kommen auch Pflanzenschutzmittel, Pestizide und Düngemittel um Einsatz.

Der richtige Umgang mit Aromaölen

Kunden sollten vor der Massage stets nach ihren Wünschen gefragt werden. Ihnen können mit Erklärung der verschiedenen Wirkungsweisen mehrere Aromaöle angeboten und die Auswahl frisch gemischt werden. Wichtig für den Anwender:

  • Grundsätzlich nach Allergien fragen, um etwaige allergische Reaktionen zu vermeiden.
  • Darauf hinweisen, dass Zitrusöle wie Lemongrass und Citronella, die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen kann. Besonders wichtig im Sommer bei strahlendem Sonnenwetter und unbedeckter Haut.
  • Bei einer Schwangerschaft sollten keine Aromaöle verwendet werden.

Bei Nichtgebrauch sollten die ätherischen Öle lichtgeschützt und kühl gelagert werden. Ideal ist ein Schrank in einem kühleren Vorraum, nicht im beheizten Behandlungsraum. Anbieter, die von zuhause aus arbeiten oder Arbeitsmittel mit nach Hause nehmen, sollten außerdem auf einen kindersicheren Verschluss des Schranks oder des Transportkoffers achten.

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